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Weite Hochlandlandschaft in Ostbhutan: Ein Brokpa-Nomade in traditioneller Tracht mit schwarzem Yakhaar-Hut führt eine Yak-Herde über eine nebelverhangene Almwiese auf über 3.500 Metern Höhe, im Hintergrund schroffe schneebedeckte Gipfel und tiefhängende Wolken, die Sonne bricht durch und taucht die Szene in goldenes Licht

Ostbhutan – Das unberührte Bhutan

Wo die Zeit stillsteht und Nomaden in den Bergen leben wie seit Jahrhunderten

Ostbhutan: Das unberührte Bhutan – Brokpa-Kultur, Trashigang & Merak-Sakteng

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Ostbhutan ist eine andere Welt – selbst innerhalb eines Landes, das sich bereits vom Rest der Welt unterscheidet. Während der Westen Bhutans mit Tigernest und Punakha Dzong internationale Besucher empfängt, bleibt der Osten weitgehend unentdeckt: Nur wenige Reisende nehmen die mehrtägige Fahrt auf sich, um hierher zu gelangen. Doch wer kommt, findet ein Bhutan, das es im Westen nicht mehr gibt: die Brokpa-Nomaden von Merak und Sakteng in ihrer jahrhundertealten Tracht, den mächtigen Trashigang Dzong ohne andere Touristen und eine Landschaft, die so unberührt ist wie der Himalaya vor Generationen. Ostbhutan ist kein Ziel für jeden – aber für die richtigen Reisenden ist es das Highlight einer Bhutan-Reise.

Ostbhutan auf einen Blick

Illustrierte Karte von Ostbhutan: Die östlichen Distrikte mit Trashigang im Zentrum, Mongar im Westen, Trashi Yangtse im Norden, und den Brokpa-Dörfern Merak und Sakteng im Nordosten markiert – die Route von Bumthang über die Lateral Road eingezeichnet, wichtige Orte und Fahrzeiten angegeben, die tibetische und indische Grenze angedeutet
Ostbhutan – die am wenigsten erschlossene Region des Königreichs

Für wen lohnt sich Ostbhutan?

Ostbhutan ist nicht für jede Bhutan-Reise das richtige Ziel – und das ist in Ordnung. Die Region erfordert Zeit, Geduld und eine gewisse Abenteuerlust. Die folgende Übersicht hilft Ihnen bei der Entscheidung, ob der Osten Bhutans zu Ihren Reisewünschen passt.

Was erwartet mich in Ostbhutan?

Ostbhutan bietet Erlebnisse, die im touristischeren Westen nicht mehr möglich sind. Die Region ist rauer, einfacher, aber auch authentischer. Hier sind die Highlights, die auf Sie warten:

Trashigang – Das Tor zum Osten

Trashigang ist das Verwaltungszentrum Ostbhutans und der größte Distrikt des Königreichs nach Fläche. Der Hauptort liegt auf vergleichsweise niedrigen 1.150 Metern, was ein wärmeres, subtropischeres Klima bedeutet als im Westen. Für die meisten Reisenden ist Trashigang der Ausgangspunkt für den Besuch der Brokpa-Dörfer Merak und Sakteng – die eigentliche Attraktion der Region. Doch auch die Stadt selbst verdient Aufmerksamkeit: Der Trashigang Dzong, strategisch über dem Zusammenfluss zweier Flüsse gelegen, gehört zu den eindrucksvollsten Festungsklöstern Bhutans.

Trashigang Dzong – Der Wächter des Ostens

Der Trashigang Dzong thront auf einem Felssporn hoch über dem Fluss – eine strategische Position, die einst das gesamte östliche Bhutan kontrollierte. Im Gegensatz zu den restaurierten Dzongs im Westen wirkt Trashigang authentischer, weniger poliert, aber nicht weniger beeindruckend. Er ist ein aktives Kloster und Verwaltungszentrum; Besucher können Teile der Anlage erkunden und erleben die Atmosphäre ohne den Strom anderer Touristen, der im Westen üblich ist.

Weitere Sehenswürdigkeiten bei Trashigang

In der Umgebung von Trashigang lohnt ein Besuch von Gom Kora, einer wichtigen Pilgerstätte mit eigenem Festival im März und April. Der Felsen dort soll einen Abdruck Guru Rinpoches zeigen. Weiter nördlich liegt Trashi Yangtse, bekannt für seine Kunsthandwerker, die die schönsten Holzschalen Bhutans fertigen. Rangjung beherbergt ein modernes Kloster mit einer aktiven Nonnengemeinschaft.

Die Brokpa – Bhutans Hochlandnomaden

Die Brokpa (wörtlich: „Hochländer" auf Dzongkha) sind eine der letzten authentischen Nomadenkulturen des Himalaya. Etwa 5.000 Menschen leben in den beiden abgelegenen Dörfern Merak und Sakteng auf über 3.500 Metern Höhe und führen ein Leben, das sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat. Sie sprechen ihre eigene Sprache (Jyokha, die „Sprache der Viehhüter"), tragen eine unverwechselbare Tracht und folgen dem Rhythmus ihrer Yak- und Schafherden zwischen Winterquartieren im Tal und Sommeralmen in den Bergen. Die Brokpa sind der Hauptgrund, warum Reisende die lange Fahrt nach Ostbhutan auf sich nehmen – und für kulturinteressierte Besucher eine der eindrücklichsten Begegnungen, die Bhutan zu bieten hat.

Die unverwechselbare Brokpa-Tracht

Die Brokpa sind sofort an ihrer einzigartigen Kleidung erkennbar. Die Männer tragen Gewänder aus Yakhaar-Wolle und charakteristische schwarze Hüte mit fünf langen Fransen, die wie Zipfel herabhängen – ein Design, das es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Die Frauen kleiden sich in Oberteile aus roher Seide mit farbenfrohen Mustern und tragen auffällige Korallenketten, manchmal mehrere Reihen übereinander. Diese Tracht ist keine Folklore für Touristen – sie wird im Alltag getragen, ein lebendiges Erbe.

Lebensweise der Brokpa

Die Brokpa leben semi-nomadisch: Im Winter bewohnen sie feste Steinhäuser in Merak und Sakteng, im Sommer ziehen sie mit ihren Yak- und Schafherden auf die Hochalmen und leben in Zelten. Ihre Wirtschaft basiert auf Yak- und Schafzucht – Wolle, Butter, Käse und Fleisch. Der Lebensrhythmus folgt den Jahreszeiten und den Bedürfnissen der Tiere, nicht der Uhr. Besucher, die in einem Homestay in Merak oder Sakteng übernachten, erleben diesen Rhythmus hautnah.

Merak – Dorf der Yakhirten

Merak ist das größere der beiden Brokpa-Dörfer und der typische erste Anlaufpunkt für Besucher. Auf etwa 3.500 Metern Höhe liegt das Dorf in einem weiten Hochtal, umgeben von Rhododendren und Almen. Die Steinhäuser mit ihren niedrigen Türen (gegen die Kälte) drängen sich an den Hang, Yaks grasen auf den umliegenden Wiesen. Seit 2012 ist Merak über eine Straße erreichbar – vorher war es nur nach zwei Tagen Fußmarsch zu erreichen. Heute dauert die Fahrt von Trashigang 2–4 Stunden, aber die Abgeschiedenheit ist geblieben.

Sakteng – Am Rand der Welt

Sakteng liegt noch abgelegener als Merak, ein Tagesmarsch oder eine abenteuerliche Fahrt entfernt. Das Dorf am Rand des Sakteng Wildlife Sanctuary fühlt sich an wie das Ende der Welt – und ist es geografisch fast: Die tibetische Grenze liegt nur wenige Kilometer entfernt. Hier ist die Brokpa-Kultur noch unberührter, die Begegnungen noch authentischer. Wer bis hierher kommt, erlebt ein Bhutan, das selbst die meisten Bhutaner nie gesehen haben.

Mehr über Homestays in Bhutan erfahren

Das Sakteng Wildlife Sanctuary

Das Sakteng Wildlife Sanctuary ist ein 740 Quadratkilometer großes Schutzgebiet, das sich von 1.500 bis über 5.000 Meter Höhe erstreckt. Es wurde offiziell eingerichtet, um den Lebensraum der Brokpa zu schützen – und, so die lokale Begründung, den „Migoi", den bhutanischen Yeti. Ob Sie an Yetis glauben oder nicht: Das Schutzgebiet beherbergt eine außergewöhnliche Biodiversität, darunter 46 Rhododendron-Arten (mehr als irgendwo sonst in Bhutan), Rote Pandas, möglicherweise Schneeleoparden und eine vielfältige Vogelwelt. Für Naturliebhaber ist es ein Paradies – und für alle ein Beweis, wie ernst Bhutan den Naturschutz nimmt.

Festivals in Ostbhutan – Authentisch und unberührt

Die Festivals in Ostbhutan sind weniger bekannt als Paro Tshechu oder Thimphu Tshechu – und genau das macht sie besonders. Sie erleben Maskentänze und religiöse Zeremonien, wie sie seit Jahrhunderten stattfinden, umgeben von Einheimischen statt von anderen Touristen. Besonders das Trashigang Tshechu ist eine Empfehlung für alle, die das authentische Festival-Erlebnis suchen.

Brokpa-Festivals in Merak und Sakteng

Die Brokpa haben ihre eigenen Festivals, die sich von den buddhistischen Tshechus unterscheiden. Im Sommer finden in Merak und Sakteng lokale Feste statt, bei denen einzigartige Tänze aufgeführt werden – darunter der Terchaam (ein ritueller Nackttanz) und der Ache-Lhamo der Hirten. Im Herbst ehrt das Jomo Kuengkhar Festival die lokale Berggöttin. Diese Festivals sind für Außenstehende selten zugänglich – sprechen Sie mit Ihrem Veranstalter, ob ein Besuch möglich ist.

Vollständiger Festival-Kalender für Bhutan

Routenvorschlag: 7 Tage Ostbhutan

Der folgende Routenvorschlag zeigt, wie eine Ostbhutan-Erweiterung aussehen kann. Diese 7 Tage kommen zu Ihrer bestehenden Westbhutan-Route hinzu – rechnen Sie also mit mindestens 14–21 Tagen Gesamtreise.

Beispiel: 7-Tage Ostbhutan-Erweiterung (ab Bumthang)
Tag Route Fahrzeit Highlights
1 Bumthang → Mongar ca. 6–7 h Lateral Road, spektakuläre Landschaft, Thrumshingla Pass (3.800 m)
2 Mongar → Trashigang ca. 3–4 h Trashigang Dzong, Ankunft im Osten
3 Trashigang → Merak ca. 2–4 h Ankunft im Brokpa-Dorf, erste Begegnungen
4 Merak (ganzer Tag) Kulturelles Eintauchen, Dorfspaziergang, Homestay-Erlebnis
5 Merak → Sakteng (Wanderung) ca. 5–6 h zu Fuß Trek durch Rhododendren, Sakteng Wildlife Sanctuary
6 Sakteng → Trashigang ca. 5–6 h Rückweg, Zeit für Reflexion
7 Trashigang → Mongar ca. 3–4 h Beginn der Rückreise nach Westen

Ausführliche 14-21-Tage-Routen mit Ostbhutan

Anreise nach Ostbhutan – Die Realität

Seien wir ehrlich: Die Anreise nach Ostbhutan ist lang und anstrengend. Es gibt keinen Weg, das zu beschönigen. Aber sie ist auch spektakulär – über hohe Pässe, durch sich ständig wandelnde Landschaften, mit Blicken, die Sie nirgendwo sonst finden. Die Fahrt ist Teil des Erlebnisses, nicht nur ein Mittel zum Zweck.

Fahrzeiten nach Ostbhutan
Von Nach Entfernung Fahrzeit Bemerkung
Bumthang Trashigang ca. 270 km 8–10 Stunden Über Thrumshingla Pass (3.800 m), meist mit Stopp in Mongar
Thimphu Trashigang ca. 540 km 2–3 Tage Nicht an einem Tag machbar, Stopps in Punakha, Trongsa, Bumthang
Trashigang Merak ca. 40 km 2–4 Stunden Teilweise unbefestigte Straße, seit 2012 befahrbar
Merak Sakteng 5–6 h zu Fuß Oder abenteuerliche Fahrt, Trekking empfohlen

Unterkünfte in Ostbhutan

Die Unterkunftssituation in Ostbhutan ist einfacher als im Westen – es gibt keine Luxusresorts wie Aman oder Six Senses. In Trashigang finden Sie einige komfortable Hotels, aber erwarten Sie keinen Fünf-Sterne-Standard. In Merak und Sakteng sind Homestays die einzige und beste Option – einfach, aber authentisch.

In Trashigang

Trashigang hat eine kleine Auswahl an Hotels, die komfortabel und sauber sind. Die besten Optionen bieten Zimmer mit eigenem Bad, warmes Wasser und akzeptables WLAN. Kein Luxus, aber solide Mittelklasse. Buchen Sie frühzeitig, da die Kapazität begrenzt ist.

In Merak und Sakteng

In den Brokpa-Dörfern gibt es keine Hotels – hier übernachten Sie in Homestays bei lokalen Familien. Die Bedingungen sind einfach: geteilte Räume, Plumpsklos, kaltes Wasser (wenn überhaupt fließend), keine Heizung außer dem offenen Feuer. Aber genau das macht das Erlebnis aus. Sie leben mit einer Brokpa-Familie, essen gemeinsam und erleben die Kultur hautnah. Warme Kleidung und ein Schlafsack sind empfohlen.

Alles über Homestays in Bhutan

Wetter und beste Reisezeit für Ostbhutan

Das Wetter in Ostbhutan variiert stark je nach Höhe. Trashigang auf 1.150 Metern ist wärmer und subtropischer als der Westen Bhutans. Merak und Sakteng auf über 3.500 Metern sind dagegen kalt – rechnen Sie auch im Sommer mit kühlen Nächten und im Winter mit Frost.

Wetter in Ostbhutan nach Höhenlage
Zeitraum Trashigang (1.150 m) Merak/Sakteng (3.500+ m) Eignung
Oktober–Februar 15–22°C tagsüber, mild 5–12°C tagsüber, Frost nachts Gut – trocken, klare Sicht, Festival-Zeit (Dez)
März–Mai 20–28°C, warm 10–18°C, Rhododendron-Blüte Sehr gut – beste Zeit für Trekking und Natur
Juni–August 25–32°C, Monsun 15–20°C, viel Regen Eingeschränkt – Erdrutschgefahr, schwierige Straßen
September 23–28°C, abnehmender Regen 12–18°C, klarer werdend Gut – Übergang zur Hochsaison

Ausführliche Informationen zur besten Reisezeit

Praktische Informationen für Ostbhutan

Häufig gestellte Fragen zu Ostbhutan

Lohnt sich Ostbhutan?

Das hängt von Ihren Erwartungen ab. Wenn Sie mindestens 14–21 Tage Zeit haben, authentische Kulturen abseits des Tourismus suchen und lange Fahrten nicht scheuen, ist Ostbhutan ein unvergessliches Erlebnis. Die Brokpa-Nomaden von Merak und Sakteng, die unberührte Landschaft und die Abwesenheit anderer Touristen bieten ein Bhutan, das es im Westen nicht mehr gibt. Für Erstbesucher mit weniger als 10 Tagen oder komfortorientierte Reisende ist der Westen Bhutans besser geeignet.

Wie komme ich nach Trashigang?

Die Standardroute führt über die Straße von Bumthang – etwa 8–10 Stunden Fahrt über den Thrumshingla Pass (3.800 m), meist mit Übernachtung in Mongar. Von Thimphu oder Paro aus rechnen Sie mit 2–3 Tagen Fahrt. Es gibt einen Flughafen bei Trashigang (Yongphula), aber die Flüge sind sehr unregelmäßig und wetterabhängig – nicht als Planungsgrundlage geeignet.

Wer sind die Brokpa in Bhutan?

Die Brokpa (wörtlich: „Hochländer") sind eine ethnische Gruppe von etwa 5.000 Menschen, die in den Dörfern Merak und Sakteng auf über 3.500 Metern leben. Sie sind semi-nomadische Yak- und Schafzüchter mit eigener Sprache (Jyokha), einzigartiger Kleidung (schwarze Yakhaar-Hüte mit Fransen, Korallenschmuck) und Traditionen, die sich von der buddhistischen Mehrheit Bhutans unterscheiden. Die Brokpa sind der Hauptgrund für einen Besuch in Ostbhutan.

Wie lange braucht man für Ostbhutan?

Für einen sinnvollen Besuch von Ostbhutan sollten Sie 7–10 zusätzliche Tage einplanen – zusätzlich zu Ihrer Westbhutan-Route. Davon entfallen 3–4 Tage allein auf An- und Abreise. In Trashigang reicht meist 1 Nacht, in Merak/Sakteng sollten Sie mindestens 2–3 Nächte bleiben, um die Kultur wirklich zu erleben. Insgesamt also 14–21 Tage Gesamtreise.

Was ist der Merak-Sakteng-Trek?

Der Merak-Sakteng-Trek ist einer der am wenigsten kommerziellen Treks Bhutans. Die Vollversion dauert etwa 18 Tage und führt durch das Sakteng Wildlife Sanctuary mit seiner einzigartigen Flora. Die meisten Besucher wählen kürzere Varianten: Eine Wanderung von Merak nach Sakteng (5–6 Stunden) durch alpine Wiesen und Rhododendren-Wälder. Der Trek ist kulturell und landschaftlich beeindruckend, aber anspruchsvoll wegen der Höhe und Abgeschiedenheit.

Gibt es Hotels in Merak und Sakteng?

Nein, in den Brokpa-Dörfern gibt es keine Hotels. Hier übernachten Sie in Homestays bei lokalen Familien. Die Bedingungen sind einfach – keine westlichen Toiletten, kein warmes Wasser, keine Heizung außer dem Feuer. Aber genau das macht das Erlebnis authentisch. In Trashigang gibt es einige komfortable Hotels.

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Wann ist die beste Reisezeit für Ostbhutan?

Die beste Zeit ist März bis Mai (Frühling mit Rhododendren-Blüte, angenehme Temperaturen in den Hochlagen) und September bis November (stabiles Wetter, klare Sicht, Festival-Zeit). Das Trashigang Tshechu im Dezember ist ein besonderes Erlebnis, aber kalt in den Hochlagen. Der Monsun (Juni–August) ist nicht empfehlenswert – Erdrutsche können Straßen blockieren.

Brauche ich eine spezielle Genehmigung für Ostbhutan?

Ja, für den Besuch von Merak und Sakteng ist eine spezielle Genehmigung erforderlich. Die Region war bis 2010 für Ausländer gesperrt und ist heute nur mit Erlaubnis zugänglich. Ihr Reiseveranstalter beantragt die Genehmigung im Rahmen des normalen Visum-Prozesses – planen Sie ausreichend Vorlaufzeit (mindestens 4–6 Wochen).

Ist Ostbhutan sicher?

Ja, Ostbhutan ist sicher. Die Region ist sehr abgelegen, aber Kriminalität ist praktisch nicht existent – wie überall in Bhutan. Die Herausforderungen sind eher logistischer Natur: schwierige Straßen, eingeschränkte medizinische Versorgung, Höhenlage. Ein erfahrener Veranstalter und Guide kennen die Region und sorgen für Ihre Sicherheit.

Weiterführende Informationen

Das echte Bhutan entdecken?

Eine Reise nach Ostbhutan erfordert sorgfältige Planung und lokale Expertise. Wir beraten Sie ehrlich, ob der Osten das Richtige für Sie ist – und gestalten bei Interesse eine Route, die Sie zu den Brokpa-Nomaden und in das unberührte Bhutan führt.